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Minnelied für eine Rose

Autor des Textes: Gendig, Till
   

Blau wie die weite Himmelsplane
Springt es vor aus tiefem Stein.
Quell, du der reine und der klare,
Rein möchte ich auch vor ihr sein.
 
Grün lagen vor mir Wald und Weide
Einsam zog ich durch das Land
Und jedem anderen beneide
Ich jeden Wink von schöner Hand.
 
Rot sah ich heute eine Rose
Aller Blumen grösste Zier
Hier will ich ruhn, der Heimatlose
Rose mein Herz zerstachst du mir.
 
So wie die Quelle rinnst du mir davon
Mein Leben, es sei nimmer deines.
Leben in Sehnsucht, wer vermag das schon?
Dann wähle ich mir lieber keines.
 
Quelle, nun höre meine Klage,
fliesst so anmutig wie sie.
Ertränk mich, will es nicht ertragen
Denn lieben koennte sie mich nie.
 

Ein Minnelied von Françis d'Arvigny
an die Herzogin von Caldrea

 
   

 
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Diese Seite wurde geändert am 25.06.2003.
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