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Tarani, die Hexe

Autor des Textes: Zembsch, Ute (alias Tarani)
   
Tarani, die Hexe

Ref.:
Tarani, die Hexe, wird sie genannt,
sammelt ihre Kräuter am Waldesrand.
Als Hexe verdient sie ihr tägliches Brot,
beratend und heilend bei jeglicher Not.


Als sie noch zu jung für die Arbeit auf dem Feld,
zeigte ihr das Kräuterweib ihre eigne Welt,
mit Pflanzen und Zaubern und Wesen aus Licht,
die sie ebenfalls sah, jedoch die anderen nicht.
So lernt sie bei ihr und andern weisen Frau`n
zu heilen, weissagen und reiten auf dem Zaun.



Als es Zeit war zu frei`n, wie Brauch für jede Maid,
gab es Verehrer genug, doch sie wollte Freiheit.
Ein Mönch aus dem Kloster starrte sie ständig an,
er war unter der Kutte eben doch nur ein Mann.
Als die Ernte verdorrte, kam ihm das ganz recht,
ließ seinen Hass heraus und nannte sie schlecht.


Für jedes Leid im Dorf sollt sie nun schuld sein,
so sprach dieser Neider und sperrte sie ein.
Als sie nach der Folter auf dem Scheiterhaufen stand,
flehte sie zu den Kräften, mit denen sie viel verband.
Regen strömte herab, sie schrie heraus den Betrug
und plötzlich der Blitz in den Kirchturm einschlug.


Stimmen wurden laut: “Bindet schnell sie los.
Gott sprach sein Urteil, die Macht des Mönch war zu groß.“
Sie jagten ihn fort, nachdem die Wahrheit sie sah´n,
baten sie um Verzeihung für das was sie getan.
Um ihr Wissen zu mehren zieht sie nun durch die Welt,
lebt mutig ihr Leben, so wie es ihr gefällt.
   
 
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Diese Seite wurde geändert am 08.01.2008.
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